Gut Fuß5

Unsere Rhönwanderung von Eisenach zum Eisenacher Haus

Informationen zur Strecke   

  • Touenlänge ca.86 km
  • Markierung: EH” auf eine weißen Wegemarke

Sehenswertes

Eisenach:Wartburg, Luttergedenkstätte

Tiefenort: Krayenburg

Merkers: Erlebnisbergwerk

Auf der Strecke: Drachenschlucht, Altenberger See, Kuppenlandschaft der Rhön, Kirchenruine Mariengart

Streckenverlauf :

  • Eisenach - Hohe Sonne - Wilhelmsthal - Möhra - Tiefenort - Merkers - Dietlas - Martinroda - Wölferbütt - Otzbach - Lenders - Andenhausen - Pinzler - Eisenacher Haus

Streckenbeschreibung in Fünf Etappen

Aus organisatorischen Gründen haben wir die Wanderung in Etterwinden begonnen.  Um 8.00 Uhr war Treffpunkt in der Zittelstraße 32. Mit 2 Autos fuhren wir nach Etterwinden zur Unterkunft um unser Proviant dort zu lagern. Da unser Startpunkt etwas ausserhalb vom Etterwinde begann fuhren wir dieses Stück mit unseren Autos um unsere 1.Etappe auch zu schaffen. Mit dabei war zum ersten Mal unser Enkel Jonathan.

1. Etappe: Etterwinden - Krayenburg

Wir stellten unsere Autos am Friedhof ab und los ging es. CIMG-klein0416Das Wetter war gut und alle waren gut drauf. Unser Weg führte am Wald entlang und überquerte die Landstrasse nach Kupfersuhl. Unsere 1.Rast legten wir vor dem Ort Möhra, Stammort Dr. Martin Luthers ein. Nach dem wir uns gestärkt hatten machten wir noch einen Abstecher zur Kirche dieCIMG-klein0452 sehenswert ist. Danach ging es in Richtung Hetzenberg. Auf einer Lichtung sahen wir dann schon von weitem ein Zelt stehen wo wir natürlich auch eine kleine Rast einlegten um uns ein Bier zu gönnen. Weiter ging es durch ein Waldstück nach Tiefenort. Am Ende des Ortes ging es dann noch mal Bergauf zur Krayenburg. Die gesamte Strecke war nicht besonders anstrengend CIMG-klein0488obwohl es ca. 18 km sein sollten. Unserem Enkel machte scheinbar die Wanderung nichts aus. Vielleicht lag es aber auch daran das er einen Salamander fast die ganze Strecke spazieren trug. Ich hatte ihn gefunden und ihm gegeben, Um 16.00 Uhr hatten wir unser heutiges Etappenziel erreicht. Auf der Burg spielte draussen ein Alleinunterhalter und es gab Bratwurst. Es war Männertag und wir freuten uns schon auf ein schönes kühles Bier. Unser Taxi hatten wir für um 18.00 Uhr bestellt um noch einwenig den Tag zu geniessen.

 

                                        Bilder vom Tage

             

2. Etappe : Merkers - Mariengart

Nach einem guten Frühstück fuhren wir mit unseren Autos nach Merkers von wo unsere 2.Etappe begann. Es sollten ungefähr 18 bis 20 km sein. DerCIMG0026.kleinJPG Ort Merkers ist geprägt vom Kalibergbau und ein Besuch des Schaubergwerkes ist möglich. Unser Weg führte ein paar Strassen durch den Ort in Richtung Wald wo wir auch eine ganze Weile blieben. Im Wald waren merkwürdige Geräusche zu hören aber das lag wo am Wind der die Bäume bewegte. Es war manchmal so unheimlich das wir stehen blieben und lauschten. Nach einer Weile entdeckten wir am Wegesrand ein Schild mit der Aufschrift “500m zu Aussicht. Diesen Abstecher machten wir natürlich auch und staunten nicht schlecht als wir CIMG0032.kleinJPGdort angelangt waren. Ein schöner Rastplatz den wir natürlich auch gleich nutzten um unser Proviant zu verzehren. Das Wetter spielte nicht ganz mit wir mussten nach einer Weile unsere Regenschirme und Regensachen auspacken. Die Sicht entschädigte für den Regen. Gestärkt ging es dann trotz Regen weiter und es dauerte auch nicht lange bis es aufhörte und wir unsere Regensachen wieder wegstecken konnten. Es ging durch den nächsten Ort und mal wieder Bergauf durch ein Waldgebiet. Diese Etappe war schon etwas anstrengender als die erste da es doch öfters Berghoch undCIMG0118.kleinJPG runter ging. Unterwegs trafen wir dann auch noch ein Bäckerauto wo wir natürlich nicht so einfach dran vorbei gehen konnten. Im nächsten Ort Wölferbitt fragten wir wie weit es noch bis zu unserem Ziel sei und wir bekamen die Antwort das es noch ein ganz schönes stück zu laufen sei. Wir überlegten nun wie weit wir noch laufen wollten und entschlossen uns bis zum nächsten Ort Mariengart und nicht wie angegeben nach Mieswarz. Wir bestellten unser Taxi und liessen uns nach Merkers zu unseren Autos fahren und machten dann noch einen kleinen Abstecher diesmal “nicht zu Fuss” auf die Kraynburg zum Abendessen. Jonathan hat gut durchgehalten.

 

                             Bilder vom Tage

 

3.Etappe: Mariengart - Steinberg

Unsere Autos haben wir heute in Mariengart abgestellt und laufen ein Stück an der Strasse nach Mieswart entlCIMG0178.kleinJPGang bis es am Waldrand weiter geht nach Otzbach. Die gesamte Etappe ist mit ca.18 km angegeben. Es geht am Fusse des Blauen Berges dem Atzberg, an Otzbach vorbei. Natürlich haben wir auch wieder einen schönen Rastplatz gefunden. Unterwegs gab es viel zu sehen die Landschaft war sehr abwechslungsreich. Auch Jonathan hatte seine Beschäftigung und dadurch ging für Ihn die Zeit auch schneller hin. Dieses mal ging es auf der Tour nicht sehr viel hoch und runter. Wir kamen an dem Ort Lenders vorbei und anschliessend allmählich ansteigend auf eine Höhe wo CIMG0240.kleinJPGein Wegweiser stand. Hier angekommen mussten wir erst einmal auf unsere Karte schauen da der Wegweiser uns nicht eindeutig den Weg zeigte. Schliesslich haben wir den richtigen Weg gefunden und auch noch mal einen schönen Rastplatz. Nach einer kurzen Trinkpause ging es dann weiter durch ein Waldstück. Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Ziel. Aus dem Waldstück herausgekommen sahen wir nach einigen Metern erste Häuser von Steinberg. Der Ort war ziemlich langgezogen und es dauerte eine Weile bis wir an der Bushaltestelle waren wo wir unser Taxi hinbestellt hatten. Es war noch etwas Zeit und wir leerten unsere Trinkflaschen und machen noch ein paar Bilder. Es war eine schöne Tour und noch Zeit irgendwo ein zu kehren. In Mariengart gab es eine Eisdiele in die wir gehen wollten aber leider fand dort eine Feier statt und wir mussten uns was anderes suchen. So fuhren wir einen Ort weiter nach Mieswartz und fanden eine Gaststätte wo es Eis, Kaffee und Kuchen gab also für jeden etwas dabei. Danach ging es mit vollen Magen nach Etterwinden zu unsere Pension.

 

                             Bilder vom Tage

 

4.Etappe: Etterwinden - Eisenach

Heute Sonntag lassen wir es ruhig angehen. Wir frühstückten in aller Ruhe und packten danach unsere Sachen. CIMG0002-kleinUnsere Autos stellen wir wieder etwas ausserhalb von Etterwinden ab. Los geht es wieder beim Friedhof nur dieses mal in die andere Richtung nach Eisenach. Nach eins zwei Kilometern kamen wir an einem Teich vorbei in dem sich auch Fische tummelten. Wir suchten was zum Füttern und hatten unseren Spass. Weiter ging es dann zum Altenberger See wo alte Erinnerungen von früher wach CIMG0062-kleinwurden. Hier hatten wir zu DDR Zeiten gezeltet und viel Spass gehabt. Unser Wanderweg führte uns allmählich ohne grosse Anstrengung nach Wilhelmstal. Dort angekommen schauten wir uns erst einmal um. Es war alles ziemlich herunter gekommen. Ganz früher war es mal ein Jagt und Lustschloss. Weiter ging es dann am Wilhelmstaler See vorbei über die Strasse in den Wald. Nun ging es etwas bergauf wir mussten ja schliesslich zur Hohen Sonne und die lag nicht im Tal.CIMG0122-klein Im Wald gab es dann noch mal einen schönen Rastplatz den wir natürlich auch nutzten. Von da war es nun nicht mehr weit. Auf der Hohen Sonne angekommen wurde erst einmal gegessen und getrunken. Wir staunten nicht schlecht als auf einmal Susanne, Toni und Julian auftauchten. Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns auf , um das letzte Stück unserer Wanderung durch die Drachenschlucht noch zu meistern. Von nun an ging es bergab. Der Weg durch die Drachenschlucht war sehr abwechslungsreich und sehr empfehlenswert. Am Ende angekommen wartete Maria schon auf uns. Sie sollte unsere Fahrer nach Etterwinden fahren um ihre Autos zu holen. Der Rest gönnte sich noch ein Bier zum Abschluss. Ich glaube Jonathan hat dieser Tag gut gefallen.